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An diesem Morgen wachte Livette sehr früh auf. Sie konnte einfach nicht mehr schlafen. Heute sollte sie ihr erstes Pferd bekommen. Das hatte sie sich gewünscht, seit sie mit 5 Jahren das erste Mal auf einem Pferd gesessen hatte. Und nun war sie immerhin schon 13. Sie zog sich rasch an und ging hinunter in die Küche.

Ihre Mutter, die das Frühstück zubereitete, sah auf und lächelte. „Du bist schon wach? Du kannst es wohl nicht mehr erwarten?“ „Nein.“ Antwortete Livette „Ich bin so aufgeregt. Ich habe mir schon immer ein eigenes Pferd gewünscht. Wo ist Papa?“ „Er musste heute früh raus. Bauer Wendel hatte angerufen, wegen einer Kuh, die ihr Baby bekommt. Aber sobald er hier ist,  fahren wir los.“ Livette setzte sich an den Tisch. „Och schade. Ich wünschte, ich hätte mitgekonnt. Ich möchte unbedingt mal bei der Geburt eines Kalbes dabei sein. Oh hoffentlich geht das schnell. Ich kann es ja garnicht mehr abwarten, mir endlich ein Pferd aussuchen zu können.“

Als sie mit dem Frühstück fertig waren und Livette ihrer Mutter beim Tischabräumen half, hörten sie den Familienjeep auf den Hof fahren. Kurz darauf trat Livette´s Vater in die Küche. „Puh, das war ein Morgen. Na ihr beiden.“

„Hast du das Kälbchen auf die Welt holen können?“ fragte die Mutter. „Ja. Es ist ein kleiner Bulle. Und er ist putzmunter.“ „Ja, ja. Können wir jetzt bitte losfahren Papa? Ich sterbe sonst vor Aufregung.“ Warf Livette lachend ein.

Nach einer Stunde Autofahrt, erreichten sie den Reitstall Karat. Livette sprang aus dem Auto und lief zur nächsten Koppel. Dort standen 3 wunderschöne Araberhengste. Ihre Mähne wehte im Wind und Ihr Fell glänzte in der Sonne.

„Na, Mädchen. Von denen kannst du dir aber keinen aussuchen. Die gehören schon jemandem.“ Livette sprang erschrocken herum. Sie hatte garnciht bemerkt, dass ein Mann auf si zu gekommen war. „Ach schade.“ Sagte sie. „Die sind so hübsch. Ich bin übrigens Livette und bekomme heute mein erstes eigenes Pferd.“ Sie konnte ihre Freude garnicht unterdrücken.

„Ja. Ich weiß. Ich hatte vor drei Tagen mit deinem Vater telefoniert. Ich bin Herr Thorben. Komm ich zeig dir unsere Ponys.“

Als sie den Stall betraten, sah Livette sich um. Etwa 20 Boxen waren hier und jede besetzt mit einem Pony. Eines war schöner als das Andere.

In der Mitte der Stallgasse, blieb sie stehen. Sie hatte ein weißes Pony entdeckt, welches ihr glücklich zuschnaubte. Sie ging näher und berührte seine Nüstern. „Das möchte ich haben.“ Sagte sie, mehr zu sich selber als zu irgendjemandem. „Eine gute Wahl.“ Bemerkte der Hofbesitzer.

 

Eine Stunde später - Livette hatte sich noch eine Weile umgesehen, während ihre Eltern und Herr Thorben den Papierkram erledigten. – war Loona, so hieß das Pony, im Pferdeanhänger verstaut und Familie Hunter auf dem Weg nach Hause.

Dort angekommen, machten sie sich daran, Loona in ihre Box zu bringen.

Livette´s Vater hatte am Morgen schon Heu und Futter vorbereitet.

Nach dem Mittagessen begann Livette sich um Loona zu kümmern. Sie striegelte ihr Fell und kämmte ihre Mähne und den Schwanz. Dabei sprach sie leise mit Loona.

 

Am Abend lag Livette in ihrem Bett und dachte nach. ‚Wie glücklich ich bin.‘ Sagte sie zu sich selbst. ‚Ich habe endlich ein eigenes Pony. Eigentlich wollte ich ja ein Pferd. Aber ich habe mich gleich in Loona verliebt. Sie ist ein so wundervolles Pony. Ich freue mich schon auf die langen Ausritte, die ich mit ihr unternehmen werde.‘

Und mit diesen Gedanken schlief sie ein.


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